Finanzielle Beteiligungsmöglichkeiten

für Mitglieder und investierende Mitglieder der Wohngenossenschaft

Wie funktioniert unser Wohnmodell? In welcher Form muss oder kann ich mich finanziell engagieren? Untenstehende Grafik für Mitglieder soll Ihnen eine erste Antwort auf diese Fragen geben.

Als weiteres Finanzierungsinstrument bieten wir den Erwerb von Anteilen als investierendes Mitglied an. Diese Anteile werden auf der Grundlage der Satzung erworben und verzinst. Als investierendes Mitglied haben Sie kein Stimmrecht und auch keinen Anspruch auf Zuteilung einer Wohnung.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen genauer: Schreiben Sie uns: . Besuchen Sie unsere nächste Infoveranstaltung.


Erst günstig finanzieren, dann günstig mieten

Die zwei Säulen beim Erwerb der genossenschaftlichen Wohnung: (neben einem Eintrittsgeld) Geschäftsanteile und Nutzungsgebühr.

 

Eintrittsgeld: Niedriger dreistelliger Betrag, nicht rückzahlbar

Pflichtanteil je m2: Je größer die Wohnung, desto höher dieser Anteil.

Basisanteil: Ist für jeden gleich.

Freiwilliger Anteil: Wird von der Genossenschaft als Vermögen verwaltet. Hier kann man Zins-Einnahmen generieren und das Eigenkapital der Genossenschaft stärken. Man haftet auch für diesen Anteil. Wird bei evtl. Austritt aus der Genossenschaft zurückgezahlt. Kann auch von Mitgliedern beigesteuert werden, die noch nicht im Hof der Familie wohnen.

Beitrag für Gemeinschaftsräume: wird wahrscheinlich je m2 oder je Bewohner berechnet.

 


Bewerbungsfragebogen. Als PDF zum Download

Laden Sie sich hier unseren Bewerbungsfragebogen herunter.

 


Netzwerk. Bündnis für Gemeinwohlnutzung von Grund und Boden in Köln

«Mehr-als-wohnen-Pakt Köln» – Bündnis für Gemeinwohlprojekte

Seit Jahren verspricht die Stadt Köln, die Wohn- und Lebenssituation verbessern zu wollen. Die Verantwortlichen signalisieren Wohlwollen. Foren werden abgehalten. Informationsveranstaltungen und Bürgerbeteiligung werden zelebriert. Doch leider tut sich effektiv: NICHTS!
22 Akteursgruppen (u.a.: «Hof der Familie») fordern nun Gemeinwohlnutzung von Grund und Boden. Wir wollen schaffen, was alle wollen, was aber in Köln bisher nicht zu finden ist.

Mehr Infos auf der Website des Vereins «STADTRAUM 5und4»


FAQs. Fragen und Antworten

Innerhalb welcher Zeit müssen zu leistende Geschäftsanteile einbezahlt werden?

Geschäftsanteile sind sofort nach Beitritt einzuzahlen.

Wie hoch kann maximal der freiwillige Geschäftsanteil je Mitglied sein?

Zur Zeit gemäß der Satzung maximal 50.000 € (entspicht max. 500 Anteile).

Wie hoch ist der Zinssatz für den freiwilligen Anteil für die Mitglieder?

Die Höhe des Zinssatzes steht noch nicht fest.

Wie hoch ist der Zinssatz für den freiwilligen Anteil für die investierenden Mitglieder?

Die Höhe des Zinssatzes steht noch nicht fest.

Wie lange sind die Kündigungsfristen?

Die Kündigung einer Mitgliedschaft erfolgt mit einer Frist von 36 Monaten zum Jahresende.

In der Beitrittserklärung verpflichtet man sich, 13 Geschäftsanteile zu je 100 € = 1.300 € zu zeichnen. Was passiert mit den Geschäftsanteilen, wenn man nicht in das Mehrgenerationenobjekt einziehen will?

Entscheidend ist nicht der Einzug oder Nichteinzug, sondern die Mitgliedschaft. Scheidet ein Mitglied aus, so bekommt es seine Geschäftsanteile zum bestehenden Wert des Geschäftsguthabens gemäß der letzten Bilanz zum Jahresende zurück. Das Eintrittsgeld (Stand heute 25 €) wird nicht zurückgezahlt.

Was kostet mich die Beteiligung an der Genossenschaft?

Es muss unterschieden werden, ob es sich um ein Mitglied oder ein investierendes Mitglied handelt: Ein Mitglieder zahlt den Basisanteil Stand Februar 2020: 1.300€ sowie Pflichtanteile je qm hinzu. Der Pflichtanteil je qm steht in Relation zu den Grundstückspreisen und den Baukosten je qm. Er kann erst nach Grundstückskauf und darauf aufbauender Bauplanung ermittelt werden. Des weiteren können freiwillige Anteile der Mitglieder geleistet werden.
Investierende Mitglieder können sich ebenfalls an der Genossenschaft beteiligen. Hier richtet sich der Erwerb der Anteile nach der Satzung.

Was müssen finanziell schwächer gestellte Genossen zahlen?

Der Basisanteil beträgt 1.300 € und ist für alle Genossen gleich. Der Pflichtanteil richtet sich nach der qm-Größe und den Baukosten und ist günstiger als bei den frei finanzierten Wohnungen, ebenso die Miete. Für finanziell schwächer gestellte Genossen sind 30% der Wohnungen mit Wohnberechtigungsschein vorgesehen. Finanzierungskosten und Miete können erst nach Grundstückskauf und darauf aufbauender Bauplanung ermittelt werden.

Wie können finanziell schwächer gestellte Genossen das alles finanzieren?

Es gibt Banken wie z.B. die GLS-Bank, die auf solche Projekte spezialisiert sind und Finanzierungen für die Anteile von "WBS (Wohnberechtigungs)-Mitgliedern" anbieten.

Wie weit seid Ihr?

Siehe Zeitplan. Er wird stets aktualisiert.

Wie viele Menschen können auf dem Hof der Familie leben?

Das hängt maßgeblich von der Grundstücksgröße und den baulichen Vorgaben ab. Derzeit planen wir mit ca. 30-50 Wohneinheiten und bis zu 100 Bewohnern.

Was plant Ihr in punkto Nachhaltigkeit?

Car Sharing, Photovoltaikanlage, alternative Energiegewinnung, Ökostandards beim Bauen wünschen wir uns alle - wer frühzeitig Genosse wird entscheidet selbst mit!

Welche gemeinschaftlichen Räume bzw. Einrichtungen plant ihr?

Begegnungskaffee, Kita, Gemeinschaftsräume, Grillplatz usw. wünschen wir uns alle - wer frühzeitig Genosse wird entscheidet selbst mit!

Gibt es eine Warteliste?

Ja, derzeit gibt es eine Warteliste für den Bereich «60 Plus».

Hinweis: Bei weiteren Fragen/Anmerkungen/Anregungen senden Sie uns bitte eine Mail an: