Unser Veedel

Wir vom Hof der Familie

Wir Genossenschafter stellen uns vor

 

Joran, Jelle & Anne

Als Familie wohnen wir schon seit langem in einer Haus-WG. Wir genießen es sehr, in einer inspirierenden und familiären Gemeinschaft zu wohnen. Als wir von diesem genossenschaftlichen Projekt des «Hof der Familie» erfahren haben, waren wir gleich Feuer und Flamme. Wir sehen hier sowohl die Möglichkeit, sich mit anderen Menschen aller Altersstufen auszutauschen, gemeinschaftliche Projekte zu gestalten aber auch seine eigenen vier Wände als individuellen Wohlfühlort zu nutzen. Da wir gerne von Anfang an aktiv mitgestalten möchten, haben wir uns gleich entschlossen beizutreten. Wir lieben und leben Kunst, Kultur, Musik, Sport und Gemeinschaft. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit die vor uns liegt!

Thomas (Tom) Grothkopp

„Teilen statt Besitzen“ ist eine Form praktizierter Nachhaltigkeit. Der „Hof der Familie“ bietet eine großartige Chance, dieses Grundprinzip mit Menschen, die ähnlich denken und arbeiten, umzusetzen. Daher war es für mich klar, dieses genossenschaftliche Projekt in unserem Stadtteil Rondorf zu unterstützen und mich - gemeinsam mit meiner Frau - als Mitglied zu beteiligen. Ich sehe im Mehrgenerationenwohnen die Möglichkeit, Freud und Leid zu teilen, sich gegenseitig zu inspirieren und zu unterstützen. Das Besondere ist, von vorn herein am Konzept, an den Plänen, an einer spannenden Architektur und an einer nachhaltigen Bauweise mitwirken zu können. Der Hof der Familie wird richtungsweisend sein und Rondorf um ein attraktives Wohnangebot erweitern. Ich freue mich, dabei sein zu können!

Rita Maiwald

Noch einmal etwas Neues anfangen und Bewährtes aufgeben? Das ist die Frage. Möchte ich wieder zurück nach Köln? Schnell mal mit dem Rad zum Rhein fahren wäre nicht schlecht. Oder durch den Stadtwald. Vielleicht haben auch gerade andere Hofleute Lust, mitzufahren? Die unterschiedlichsten Talente für gegenseitige Hilfe sind gefragt: Computerinstallation, Vokabeln abfragen und Mathe üben, die Blumenpflege im Urlaub, Aufpassen auf das Kind etc. Meine Bohrmaschine gehört mir, aber ich brauche sie gar nicht oft: wer beteiligt sich am Verwerten? Mehr-Generationen-Wohnen führt zu ungekannten Begegnungen, auch um zu „erfahren, was uns in diesem Leben möglich sei.“ Sogar ohne zu reisen. Oder anders gesagt: „Zusammen ist man weniger allein.“

Karl Josef Würth

Das Mehrgenerationen-Wohnen stellt ein modernes Wohnkonzept dar, das in meinen Augen hauptsächlich folgende Vorteile bietet: Flexibilität: Man erwirbt kein Haus oder eine Eigentumswohnung, sondern ist Miteigentümer am Gesamtprojekt mit Wohnrecht. Damit ist man in der Wohnungsgröße variabel, da sich der Wohnraumbedarf im Laufe des Lebens ändern kann. Keine Fremdbestimmtheit im Alter: Ich entscheide heute, dass ich mit mehreren Generationen zusammenleben möchte. Ich möchte dort bis ins hohe Alter wohnen, ohne im letzten Lebensabschnitt aus dem vertrauten Umfeld gerissen zu werden und einen Zwangsumzug in ein Seniorenghetto erleben zu müssen. Vor allen Dingen bin ich froh, so früh dabei zu sein. So kann ich mein späteres Zuhause von Anfang an mitgestalten.

Ursula (Ulla) van der Poel

Ich möchte in einem Umfeld leben, in dem es einfach ist, soziale Kontakte zu knüpfen und zu pflegen (gemeinsam Grillen, Essen, Feiern, Fußball gucken, Musik machen etc.). Außerdem möchte ich nicht nur von Menschen im gleichen Alter umgeben sein, sondern auch gute Kontakte zu Jüngeren haben. Dies schließt gegenseitige Hilfe in Notfällen und Ausnahmesituationen oder auch auf Dauer (Stichwort "Leih-Oma") ein.

Ingvill C. Mochmann

Neue Zeiten brauchen neue Wohnformen! Ich möchte ein bezahlbares, umweltfreundliches und modernes Zuhause in einer ländlichen, aber zentrumsnahen Gegend haben, wo ich mit meiner Familie mit aufgeschlossenen Menschen unterschiedlicher Kulturen, Altersgruppen und Familienkonstellationen zusammenleben kann. Hof der Familie bietet genau dies!

Paul & Lisa Link

Paul: Als Architekt möchte ich gerne mit meiner Frau, Freunden und Gleichgesinnten aller Generationen in einer gemeinsam entworfenen und gestalteten Umgebung und einem schönen Gebäude mit interessanten Grünanlagen in einem dörflichen Quartier mit Naturnähe (nämlich weiterhin in Rondorf) wohnen. Ich freue mich darauf, mich auf eine neuartige Großfamilienstruktur einzulassen, wo wir gegenseitig nach dem Subsidiaritätsprinzip viele benötigten sozialen Dienste leisten können, von der Kinderbetreuung bis zur Betreuung von Hilfsbedürftigen, gemeinsam spielen, musizieren, Ausflüge und Sport machen. Ich kenne und praktiziere das selbst seit Jahrzehnten in meiner Familie mit drei Generationen unter einem Dach. Die seit über 150 Jahren bewährte Organisationsform der (Wohnungs-)Genossenschaft empfinde ich als besonders gelungenes und zeitgemäßes Beispiel der Shared Economy mit hohem Nutzen.

Lisa: Ich habe mich entschlossen Mitglied im "Hof der Familie" zu werden, da ich derzeit bereits in einer privaten Wohngemeinschaft lebe, allerdings in einer Immobilie, die irgendwann nicht mehr altersgerecht und zu groß ist, wenn alle Kinder aus dem Haus sind. Warum gerade „Hof der Familie“? Ausschlaggebend sind für mich die Lage und die architektonische Gestaltung der Wohnanlage, die einerseits individuelle Wohneinheiten mit viel Charme und Charakter entstehen lässt, andererseits Gemeinschaftsräume und -bereiche schafft, die ein soziales Miteinander über alle Altersgruppen hinweg ermöglicht. Es ist mir sehr wichtig, in einer Wohngemeinschaft zu leben, in der man sich einbringen und ein soziales Leben „zu Hause“ führen kann, die gleichzeitig die Möglichkeit bietet, sich in sein eigenes Refugium, in dem man sich wohl fühlt, zurückziehen zu können. Ähnlich dem Lebensmodell, das meine Familie und ich jetzt auch führen.“ 

Marion Volkmar

Man ist nie zu alt, um sich jung zu fühlen! Immer wieder alte Pfade verlassen und Neues ausprobieren. Von daher würde ich gerne in einem Mehrgenerationenwohnhaus wohnen. Um dort das ständige Geben und Nehmen mit Jung und Alt zu erleben. Daher auch meine Energie und der Ansporn, den „Hof der Familie eG“ aktiv mit zu planen, zu gestalten und darin zu wohnen. Wer mehr erfahren möchte, klicke einfach den Link dieses Interviews auf:  werkstattfuermiteinander.com

Detlef Kortenbrede

Mit Gleichgesinnten möchte ich unseren Hof der Familie mitgestalten und mich aktiv in die Hofarbeit einbringen. Ich wünsche mir ein lebendiges Miteinander mit allen Altersgruppen und freue mich auf eine schöne und interessante Zeit im Hof der Familie.

Sigrid Sannecke

Ich möchte mit Jung und Alt, Groß und Klein, Berufstätigen und Rentnern Vielfalt, Spaß und Arbeit und ein buntes Miteinander leben und erleben. In einem schönen Gebäude und an die öffentlichen Verkehrsmittel gut angebunden. In der dörflichen Randlage von Köln bin ich von Rondorf aus mit Bus oder Bahn sehr schnell in der Stadt. Aufgewachsen als Kind in einem 3-4 Generationen-Bauernhaus habe ich das Miteinander schon früh kennen- und schätzen gelernt.

Maria Bütfering

Unser Reihenhaus hat seit dem Auszug der Kinder etliche freie Zimmer. Unser Platzbedarf hat sich verkleinert und eine Veränderung ist sinnvoll. Wir leben seit etwa 25 Jahren in Rondorf und haben dieses Viertel liebgewonnen und möchten hier alt werden. Mein Mann Ulrich und ich stammen beide aus großen Familien und schätzen gemeinsames Leben und Arbeiten, gegenseitiges Helfen und Anteilnehmen. Das ist für uns ein attraktives Lebensmodell, das in einem Mehrgenerationenhaus möglich werden kann.

Martin Link

Warum ich gerne Mitglied beim Hof der Familie bin: Derzeit lebe ich als Architekt mit meiner Frau und drei Kindern glücklich in einem Mehrgenerationenhaus. Dieses weiter zu entwickeln im Hof der Familie ist eine neue Herausforderung, die mitzugestalten für mich einen hohen Reiz darstellt.

Unser Veedel

Rondorf ist ein wachsender Stadtteil im Kölner Süden und hat eine sehr aktive Bürgerschaft.

Rondorfer Bürgerinnen und Bürger sind aktiv in:

  • zwei Kirchengemeinden (ev. und kath.)
  • vier Sportvereinen (SC Rondorf, TuS Rondorf, TC Rondorf, TC Grün-Weiß Großrotter Hof) und einer Tennisakademie (MKG)
  • zwei Bürgervereinen (Dorfgemeinschaft, Haus der Familie)
  • mehreren Chören und Musikgruppen
  • zwei Karnevalsgesellschaften und einem Karnevalsverein (Der Reiter, Löstige Öhs, Posträuber)
  • einem Pfadfinderstamm mehreren Kleingartenanlagen

In Rondorf gibt es:

  • fünf Kitas
  • eine Grundschule und eine Englische Schule
  • zwei Musikschulen
  • eine Jugendeinrichtung
  • ein Hospiz
  • zwei Wohnheime für Geflohene
  • fünf Spielplätze und zwei Bolzplätze
  • eine Kulturkirche (Atelierkirche Link)
  • zwei Nahversorger, einen Discounter sowie div. Fachgeschäfte und Dienstleister
  • vier Bäckereien, teilweise mit Cafè, und einen echten Metzger
  • fünf Restaurants, ein Eiscafè, einen Biergarten und drei Imbisse
  • ein Gesundheitszentrum und div. Ärzte und Fachärzte
  • Buslinien 131, 132 (ca. 40 Min. bis zum Dom), 135

In Zukunft wird es zusätzlich geben:

  • eine Grundschule und eine weiterführende Schule
  • vier Kitas
  • einen Vollversorger

Das könnte es zusätzlich geben:

  • Quartiersplatz als Ortszentrum
  • ein Bürgerzentrum
  • Generationenwohnen
  • Seniorenwohnen
  • Sportflächen
  • vier Spielplätze
  • Stadtbahnanbindung

Rondorf ist ein Stadtteil mit viel Grün und Ruhe (Parks, Felder, Stadtwaldgürtel). Es gibt Gemeinschaftssinn und eine gut funktionierende Nachbarschaft. Durch die vielen Vereine und Organisationen finden im Jahr viele Veranstaltungen statt (Karnevalssitzungen, Karnevalspartys, Rosenmontagszug, Brunnenfest, Pfarrfest, Vereinsfeste, Seniorenfest, Ackerparty und Weihnachtsmarkt, Konzerte und Aufführungen). Besorgungen im Stadtteil sind problemlos zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erledigen. Rodenkirchen und der Rhein sind nur 4 km entfernt.